03.03.2015

ABG schiebt Wandel der Bürostadt Niederrad an

Feldmann und Cunitz würdigen Engagement für das Gedeihen der Stadt

Frankfurt macht den Zuzug in die Stadt schmackhaft: „Neben guten Arbeitsplätze und besten Bildungsangeboten hat die Stadt ihren vielen Neuankömmlingen auch attraktive Wohnungen zu bieten“, machte Oberbürgermeister Peter Feldmann am Dienstag in der Bürostadt Niederrad deutlich:  „Die Konversion von Büro- in Wohnungsbau ist eine große Chance, die wir offensiv ergreifen.“ Mit einem Baggerbiss startete das Stadtoberhaupt gemeinsam mit Planungsdezernent Olaf Cunitz und Frank Junker, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH, den Bau von 165 Wohnungen an der Hahnstraße in Niederrad.

„Mit diesem Projekt stärken wir den Wohnstandort Frankfurt am Main“, unterstrich Stadtrat Cunitz. Zahlreiche der Gebäude in der Bürostadt stehen heute leer. Wegen des Wohnungsmangels in Frankfurt am Main ist der Standort in den Fokus gerückt. „Mit Hilfe der ABG überwinden wir die bislang einseitige Nutzung des Areals und entwickeln ein gemischt genutztes, attraktives Quartier“, hob Cunitz hervor.

Auf dem Areal an der Hahnstraße plant die ABG den Bau von 102 Mietwohnungen, von denen 49 freifinanziert, 53 gefördert werden. Unter den geförderten Wohnungen sind zwölf für Studenten vorgesehen. Gleichzeitig entstehen 63 Eigentumswohnungen.  Insgesamt verfügen die neuen Wohnungen über eine Fläche von mehr als 13500 Quadratmetern. Das Projekt ist Teil des Wandlungsprozesses, den die ABG in Niederrad vorantreibt, um aus der früheren Bürostadt mit Einkaufsmärkten von Aldi, Edeka und dm einen attraktiven Standort des Wohnens zu machen. Generalübernehmer ist der Projektentwickler Max Baum.

„Mit diesem Konzept treiben wir die Möglichkeiten voran, neuen Wohnraum zu schaffen“, sagte ABG-Chef Frankfurt Junker beim Baggerbiss am Dienstag.  Nach dem Dornröschenschlaf der 70er gehe es jetzt darum, den Stadtteil Niederrad gleichsam wach zu küssen und zeitgemäßen Schwung zu verleihen. „Die Trennung von Wohnen und Arbeiten gilt nicht allein in den Innenstädten als überwunden“, die ABG bringe beides zusammen und schaffe mit der Nähe zum Stadtwald gerade für Familien mit Kindern einen erholsamen Standort. Lebenswert sei das Quartier aufgrund qualitativ hochwertiger Wohnungen und einer angenehmen Infrastruktur für Freizeitgestaltungen.

„Die ABG FRANKFURT HOLDING ist ein Wirtschaftsunternehmen, das gleichzeitig einen sozialen Auftrag hat, dem sie auch nachkommt“, hob Geschäftsführer Junker hervor. Sie halte rund 50 Prozent der geförderten Wohnungen in Frankfurt und liege mit ihren Nettokaltmieten im freien Wohnungsbau erheblich unter dem Durchschnitt. Die ABG investiere bis 2019 zwei Milliarden Euro, samt Modernisierung und Instandhaltung sogar 2,4 Milliarden Euro – ohne Subventionen. Entstehen könnten damit mehr als 6000 Wohnungen, 37 Prozent davon sozial gefördert. Dazu zählen Projekte wie in Niederrad. Auch in der Lyoner Straße entstehen gegenwärtig neue Wohnungen. Allein für das Bauvorhaben in der Hahnstraße investiert die ABG 55 Millionen Euro.



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Fotos: Alex Kraus

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